Warum med-value jetzt?
- Preise für Medizinprodukte sind (fast) in jeder Krankenanstalt anders
- Große Unterschiede bestehen innerhalb Österreichs
- Sehr große Unterschiede bestehen zur EU, insbesonders zu Deutschland
- Gesetzliche Vergaberegelungen sind im medizinischen Bereich schwer umsetzbar
- Der Verkauf ist oft auf den klinischen Bereich fokussiert und "unterläuft" so den ökonomischen Bereich
- Produktanbieter finanzierten bisher nicht budgetierte Investitionen, Schulungen, Weiterbildung in Form von "versteckten Rabatten"
- Der Umbau der Kundenbetreuung auf "Key-Account Management", die gesamtheitliche Betrachtung von Kunden geht nur langsam voran
- Österreichische Niederlassungen der großen Produktanbieter bieten "österreichische Lösungen"
Erkennbare Trends
- Der Kostendruck auf Krankenanstalten verstärkt sich
- Man wird sich der nationalen und internationalen Preisunterschiede bewusst
- Da eine Änderung der Personalkosten schwierig ist, kommt mehr Druck auf die Medizinprodukte
- Stärkere Strukturierung durch Trägerorganisationen
- Gemeinsamer Einkauf und Ausschreibungen werden forciert
- Die Verwaltungs-/Einkaufsbereiche werden stärker, Klinik tritt in den Hintergrund
- Compliance Rules werden implementiert und versteckte Rabatte verschwinden
- Außerbudgetäre Investitionen sind kaum mehr möglich
- Schulung und Weiterbildung werden verstärkt durch Träger betrieben
- Internationale Anbieter wollen österreichische Niederlassungen zurückfahren bzw. auflassen
- Weniger Betreuung des klinischen Bereiches in Österreich